RSV2000 WM 2015

Beide Jungs bestreiten erfolgreich die Weltmeisterschaft 2015 des RSV2000!

Für Fellow war es die 2. Weltmeisterschaft für die er sich qualifiziert hatte, Aragorn bestand seine Feuertaufe. Es war ein erfolgreiches Wochenende. Wir waren schon einmal in Korbach, darum wussten wir, dass die Campingmöglichkeiten vor dem Stadion nicht optimal waren. Es ist immer laut, die ganzen Nächte rührt sich etwas und Hundeführer und Hunde sind nie ganz ausgeruht. Darum suchten wir uns im Vorfeld bereits einen Stellplatz auf dem wir übernachten konnten. Er war 5 km vom Stadion entfernt und einfach nur super. Wir die einzigen die mit Hunden dort waren und es war die gesamten Nächte absolut ruhig. Das merkte man auch an den Hunden. Deutlich ausgeruhter als sonst waren sie an diesen Tagen.

Die Auslosung ergab, dass es zwei Hundeführer gab die im Wettkampf zwei Hunde führten. Robert Jöhnssen aus Schweden und ich. Die Teilnehmer waren damit einverstanden, dass Robert und ich zuerst losten. Wir losten den ersten Hund und wurden mit dem zweiten Hund neun Plätze nach hinten verlegt. Dies hatte den Vorteil, dass die Hunde in zwei aufeinanderfolgenden Gruppen waren und somit A an einem Tag und B und C an einem Tag hatten.

Fellow begann mit der Fährte. 99 Punkte und ein Vorzüglich waren ein toller Start. Aragorn begann auch klasse. Sein Ergebnis mit 94 Punkten Sehr Gut hatte ihm der Hundeführer eingebrockt, denn sonst so meinten auch die Leistungsrichter wäre er im hohen Vorzüglich gewesen. Der Start in die Weltmeisterschaft passte.

Am Samstag mit beiden Jungs B und C. Am Vortag als wir uns noch im Stdion befanden versagte im Wohnmobil die Armatur am Küchenblock und das Womo stand ein wenig unter Wasser. Also fuhren wir am Samstag noch vor dem ersten Start mit Aragorn zu einer Reparaturwerkstatt 35 km von Korbach entfernt. Um 11:26 Uhr war der Startzeitpunkt mit Aragorn in der UO. Der Werkstattleiter meinte es könnte knapp werden, dass wir den Starttermin einhalten können. Egal es musste sein und er gab sich mächtig Mühe, die Reparatur schnell durchzuführen. Wir waren 5 Minuten vor der Startzeit am Hauerstadion angekommen. Allerdings lief alles etwas hektisch ab. Aragorn war etwas von der Rolle. Er versemmelte seine Paradedisziplin das „Steh“ und das „Voraus“ bei dem er revieren wollte. Na ja, kein tolles Ergebnis aber immerhin noch im Rennen. Wenn man die 20 verlorenen Punkte drauf rechnet …

Fellow spulte seine Unterordnung in völliger Routine ab. Keine großen Fehler aber auch keine große Freude. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Aber es reichte für ein gutes Ergebnis.

Aragorn´s Schutzdienst wurde mit einem hohen Gut bewertet. Viele Punkte verloren wir in den Bewachungsphasen. Diese waren zwar aufmerksam aber nach Richtermeinung nicht dominant genug. Er bewachte zwar konzentriert und voller Spannung allerdings hörte er nach anfänglichem Bellen mit dem Bellen auf. Dies ist zwar nicht richtig einem Hund dadurch Punkte zu entwerten, da gerade in den Gebrauchshundvereinen das „stille Bewachen“ genau so bewertet wird wie das aktive bellende Bewachen. Aber bei einem Schäferhund will man das aktive Bewachen in Form des „Bellens“ sehen.

Fellow machte eigentlich einen tollen Job. Wenn man aus einer Prüfung mit einem hohen Gut herausgeht und mindestens 9 Punkte auf Grund fehlenden Gehorsams verliert, dann ärgert das einen <Hundeführer schon. Aber genau hier ist das „hüpfende Komma!. Alles was er im Training nicht zeigt, zeigt er bei großen Prüfungen! Er war von Anfang an gut drauf und wusste, das er im Stadion war. Die Atmosphäre im Stadion tat das Restliche. Fellow hatte sichtlich Spass daran zu Kämpfen was zu zwei zweiten Hörzeichen beim „Aus“ führte. Zögerliches Ablassen in allen Handlungen ergab das gute Ergebnis. Trotzdem waren wir mit unseren Jungs sehr zufrieden. Fellow verabschiedete sich aus der Weltmeisterschaft mit einem gesamt „Sehr Guten“ Ergebnis. Aragorn bestand die WM mit dem Gesamtergebnis „Gut“. Beide Hunde haben die WM erfolgreich bestritten, das macht uns schon ein wenig stolz! Nun zu unserem Mitbringsel! Es ergab sich so, dass wir von der WM Nachwuchs mitbrachen. Kacey del Camino Duro heißt der Kleine! Er hat einen tollen Papa und eine tolle Mama. Nun schaun ma mal ob er irgendwann einmal in die Fußstapfen seiner Brüder treten kann.

GP